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Lenin-Mausoleum nach monatelanger Sanierung wieder geöffnet

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Lenin-Mausoleum nach monatelanger Sanierung wieder geöffnet

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Das Lenin-Mausoleum in Moskau ist wieder geöffnet. Seit September war das Gebäude geschlossen, in dem die einbalsamierte Leiche von Wladimir Iljitsch Uljanow ausgestellt wird – als “Lenin” dann russischer Revolutionsführer und Mitbegründer der Sowjetunion.

In dieser Zeit wurde der Bau, der von 1930 stammt, zum ersten Mal von Grund auf renoviert. Vor allem stabilisieren jetzt Hunderte von Betonpfählen den Baugrund.

“Es war ein bisschen gruselig, Lenin so zu sehen”, sagt ein neunjähriges russisches Mädchen auf dem Roten Platz. “Aber dann habe ich mich beruhigt: Er ist ja tot, er kommt ja nicht an wie ein Gespenst.”

“Von dem, was ich vorher gelesen hatte, bin ich nicht mal sicher, ob das wirklich Lenin ist oder eine Wachsfigur”, meint eine Touristin aus den USA. “Wie kann er denn nach all den Jahren immer noch so gut erhalten sein? Also, vielleicht war er es ja, vielleicht auch nicht.”

Lenin starb 1924, also vor fast neunzig Jahren. Das Mausoleum mit seiner Leiche direkt an der Kremlmauer ist eine große Moskauer Sehenswürdigkeit. Umstritten ist immer wieder, ob er doch einmal beerdigt werden sollte.