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Rekord-Rezession in Euroland - Trichet beschwört Zuversicht

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Rekord-Rezession in Euroland - Trichet beschwört Zuversicht

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Die Wirtschaft der 17 Euroländer steckt in der längsten Rezession seit Einführung des Euro fest. Seit eineinhalb Jahren schrumpft die Wirtschaftsleistung im Euroraum, so die europäische Statistikbehörde Eurostat.

Auch Deutschland riss das Gesamtergebnis nicht raus: Die Wirtschaft wuchs im ersten Quartal überraschend langsam um 0,1 Prozent. Die Dauerrezession auf dem Kontinent bremste Investitionen.

Insgesamt sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den 17 Euroländern von Januar bis März um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Rückgang war schwächer als noch zum Jahresende 2012 mit einem Minus von 0,6 Prozent – ein erster Hoffnungsschimmer. Insgesamt werde aber zu wenig konsumiert und exportiert, so die Volkswirte.

Jean-Claude Trichet – ehemaliger EZB-Präsident:

“Die Lage bleibt schwierig. Ich meine, es dauert nicht mehr lang und die Zuversicht kommt zurück. Das ist es doch, was man für Wachstum braucht: Das Vertrauen der Verbraucher, das Vertrauen der Anleger, und – ganz klar – das Vertrauen der Sparer, ohne das geht es nicht. Alles zusammen ergibt Zuversicht.”

Der Tiefpunkt sei erreicht, meinen auch viele Volkswirte. Das heiße aber noch lange nicht, dass es 2013 schon wieder aufwärts geht. Vor allem die Arbeitslosigkeit dürfe weiter steigen.

Einen ähnlichen Abschwung hatte es nur unmittelbar nach Ausbruch der Finanzkrise 2008 und 2009 gegeben. Damals war die Euro-Wirtschaft fünf Quartale in Folge geschrumpft.

Besonders schlecht ist die Lage laut Eurostat im Moment in Südeuropa – in Griechenland, Spanien und Zypern.

Das kriselnde Zypern ist das Konjunktur-Schlusslicht mit einem Minus von 1,3 Prozent.

“Gefühlt wird die Rezession noch länger andauern”,
schrieben Commerzbank-Analysten.

Mit dpa

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