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"Abenomics" verschaffen Japan deutlichen Wirtschaftsaufschwung

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"Abenomics" verschaffen Japan deutlichen Wirtschaftsaufschwung

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Die Wirtschaftspolitik des neuen japanischen Regierungschefs Shinzo Abe scheint zu wirken. Wohl wegen des nach ihm “Abenomics” genannten Kurses hat die Wirtschaft des Landes seit Jahresbeginn überraschend deutlich zugelegt. Zwischen Januar und März sei das Bruttoinlandsprodukt aufs Jahr hochgerechnet um 3,5 Prozent gewachsen, meldete die Regierung. Im Vorquartal lag der Anstieg noch bei einem Prozent. Die Regierung in Tokio sieht ihren Kurs der Konjunkturspritzen und lockeren Geldpolitik bestätigt. Kritiker befürchten dagegen ein Strohfeuer.

Der Börsenexperte Takuji Okubo: “Wenn man sichd as Wachstum anschaut sieht man, dass die Hälfte davon auf öffentlicher Nachfrage beruht, auf Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Regierungsausgaben und das ist besorgniserregend, denn es heißt, Japans Wirtschaft steht noch nicht auf eigenen Beinen.”

Für Kritiker ist klar: Ohne tiefgreifende Strukturreformen bringt die derzeitige Geldpolitik lediglich die nächste Blase mit sich. Auf kurze Sicht hingegen hat sie dazu geführt, dass die Exporte zum ersten Mal seit vier Quartalen wieder anzogen, um 3,8 Prozent. Zuvor hatte der neue Zentralbankchef den Yen geschwächt. Außerdem geben die Japaner wieder mehr aus. Der heimische Konsum, der fast zwei Drittel der Wirtschaftsleistung ausmacht, stieg um rund ein Prozent.