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Frankreichs Präsident will im zweiten Amtsjahr alles besser machen

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Frankreichs Präsident will im zweiten Amtsjahr alles besser machen

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Das Jahr zum Angreifen soll es werden, sagt François Hollande: Sein zweites Jahr nämlich als Frankreichs Staatspräsident, nachdem das erste für ihn eher mäßig lief.

Seine Franzosen blicken aber auch mit eher mäßiger Zuversicht in die Zukunft; sie muss er nun, bei seiner halbjährlichen Pressekonferenz, davon überzeugen, dass alles besser werden kann.

Frankreich habe alle Mittel, um ein höheres Niveau zu erreichen, sagt Hollande. Man müsse die Wirtschaft stärken, die Firmen, die Forschung. Man müsse aber auch vieles ändern – wie produziert werde, wie man sich fortbewege, wie man konsumiere: Also ein Wandel in punkto Umwelt.

Frankreich, so verspricht der Präsident, könne sein Sozialmodell beibehalten, müsse es aber erneuern, es wirkungsvoller und gerechter machen.

Immer wieder kommen aber neue Entlassungsmeldungen; gerade erst ist auch die Zahl der Arbeitsplätze erneut gesunken – um mehr als zwanzigtausend im ersten Quartal, teilt genau an diesem Tag die Statistikbehörde INSEE mit.

Technisch gesehen, das war die Meldung vom Vortag, ist Frankreich inzwischen auch
wieder in der Rezession – zum zweiten Mal seit 2009.

Angreifen heiße auch, alles zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu tun, sagt Hollande deshalb weiter. Er setze sich persönlich dafür ein, dass die Arbeitslosenzahl wieder sinke – auch wenn manche das für übereilt oder sogar unklug hielten. Das sei auch der Marschplan für die Regierung.