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Griechische Lehrer sagen Streik ab

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Griechische Lehrer sagen Streik ab

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In Griechenland haben die Gymnasiallehrer ihren für Freitag geplanten 24-Stunden-Streik abgesagt. Die Lehrer reagieren damit, auf die Entscheidung der Regierung, sie dienstzuverpflichten. Im Falle einer Arbeitsverweigerung drohten den Lehren Entlassung und Gefängnis. Der Streik hätte die Universitäts-Aufnahmeprüfungen getroffen, die am Freitag beginnen. Schüler und Eltern waren verärgert, einer Umfrage zufolge lehnten mehr als 70 % der Griechen den Streik ab.

“Das war ziemlich stressig, weil wir nicht wussten, ob die Examen stattfinden. Wir mussten uns vorbereiten aber es gab soviel Unsicherheit”, meint eine Schülerin.

“Wir waren betroffen, weil wir einem Lehrplan folgen müssen, und wenn die Prüfungen wegen des Streiks verschoben worden wären, dann wären unsere Vorbereitungen umsonst gewesen”, glaubt ein Schüler.

Die Lehrergewerkschaft wollte mit dem Ausstand gegen Pläne der Regierung protestieren, die Arbeitszeit für Gymnasiallehrer um zwei Wochenstunden zu erhöhen. Damit würde die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Gymnasiallehrern in Europa erreicht werden. Gleichzeitig will die Regierung 4.000 Lehrer in die Provinz zu versetzen. Das würde es ermöglichen rund 10.000 Teilzeitstellen für Lehrer einzusparen.

“Dies ist eine der Dienstverpflichtungen, die den Streik verhindert hat. Doch die Entscheidung der Lehrer, die Examen zu beaufsichtigen bedeutet nicht, dass die Auseinandersetzung zwischen Lehrern und Regierung beendet ist”, sagt der euronews-Korrespondent.

Weiterführender Link

Griechische Föderation der Lehrer an staatlichen Gymnasien (griechisch/englisch)