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Todesmarsch von Bataan in Cannes nominiert

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Todesmarsch von Bataan in Cannes nominiert

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Bataan 1942. Amerikanische und philippinische Kriegsgefangene laufen in glühender Hitze ihrem Verderben entgegen. 100 Kilometer in weniger als einer Woche. Es gibt nichts zu essen, kaum Wasser.

Adolfo Alix Junior’s historischer Kriegsfilm porträtiert den Todesmarsch von Bataan.

Zu Beginn versuchen die Gefangenen, sich gegenseitig zu helfen. Doch getrieben von Hunger, Hitze und Gräueltaten geht es für sie bald nur noch ums nackte Überleben.

Regisseur Adolfo Alix Junior:

“Es ist passiert, weil sie fünf Tage lang zum Camp O’Donnell gelaufen sind. Dann sind sie in den Zug verladen worden. Fast jeder der Soldaten hatte Malaria, einige hatten Halluzinationen. Es ist eine Geschichte über viele verschiedene Charaktere.”

Der Todesmarsch zählt als eines der größten Kriegsverbrechen der Japaner während des Zweiten Weltkrieges.
In Cannes ist der Film in der Sektion “Un Certain Regard” vertreten.

Adolfo Alix Junior:

“Es ist wichtig, seinen Film auf ein sehr gutes Festival zu bringen. Alles andere ist Bonus. Wir möchten zeigen, dass es einen Kino-Trend aus den Philippinen gibt. Während der vergangenen sechs Jahre wurden viele philippinische Filme auf Festivals ausgestrahlt. Wir haben viele gute Kritiken bekommen.”

Über 15 000 Gefangene haben den Marsch ins Lager nicht überlebt.