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USA und Türkei wollen wirtschaftliche Beziehungen vertiefen

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USA und Türkei wollen wirtschaftliche Beziehungen vertiefen

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Bei einem Thema sind der US-Präsident und der türkische Ministerpräsident einer Meinung: Syriens Machthaber Baschar al-Assad muss weg. Doch wie, da sind Recep Tayyip Erdogan und Barack Obama weiter uneins. Erdogan ist nach Washington gereist, um die USA davon zu überzeugen, die Aufständischen in Syrien stärker zu unterstützen. Doch Obama bleibt zurückhaltend: “Es gibt keine Zauberformel, wie man mit der extrem gewaltsamen Situation in Syrien umgeht. Ich halte mir die Option offen, zusätzliche diplomatische und militärische Schritte zu unternehmen.”

Erdogan fügte hinzu: “Syrien sollte nicht unter der Kontrolle von Terrorgruppen sein. Man muss verhindern, dass chemische Waffen eingesetzt werden. Minderheiten sollten in Sicherheit leben können. Das sind unsere Prioritäten beim Thema Syrien. Wir erleben heute einen historischen Tag – einen Wendepunkt in den Beziehungen zwischen der Türkei und den USA.”

So beschlossen beide Staaten, enger wirtschaftlich zusammenzuarbeiten. Exporte und Handel sollen weiter wachsen.

Beim Thema Nahost blieb wiederum die Türkei bei ihrer Linie: Erdogan wird im Juni nach Gaza reisen. Die USA hatten darauf gedrängt, den Besuch zu verschieben, um die Beziehungen zu Israel nicht zu gefährden.