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Kleiner Frühlingsausflug für Europas Autoindustrie - Trend bleibt aber flach

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Kleiner Frühlingsausflug für Europas Autoindustrie - Trend bleibt aber flach

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Zum erstenmal seit eineinhalb Jahren sind im April in Europa
wieder mehr Autos verkauft worden. Das aber liegt vor allem an zwei
zusätzlichen Arbeitstagen.

Und ohne eine Art Boom von plus15 Prozent in Großbritannien sähe es immer noch zappenduster aus. Britische Autoverkäufer hatten ihren besten Monat April seit fünf Jahren. Ohne diese Nachfrage wäre Europas Automarkt auch im April leicht geschrumpft.

In Zahlen: Die Pkw-Neuzulassungen in der EU stiegen im April um 1,7 Prozent auf 1,04 Millionen Autos, so der europäische Branchenverband ACEA. Im Jahr 2012 hatten viele Autokäufer gestreikt: Minus 16,3 Prozent bei den Neuzulassungen.

Ein Hoffnungsfunke? Nur bedingt: Der April hatte wegen des
frühen Osterfests zwei Verkaufstage mehr als 2012 – der umgekehrte
Effekt hatte im März noch für einen zweistelligen Absatzrückgang gesorgt.

Und wenn man auf die ersten vier Monate sieht, spricht nicht viel für eine große Trendwende. Von Januar bis April war der Autoabsatz gut 7 Prozent niedriger als vor einem Jahr.

So gibt auch Europas größter Autobauer Volkswagen keine
Entwarnung für den Heimatkontinent. Für VW lief das Jahr bis April gut 3 Prozent schlechter als vor einem Jahr. “Die Krise in Europa nimmt verstärkt Einfluss auf die Automobilbranche”, so Vertriebschef Christian Klingler.

Mit dpa