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Schwulengegner gehen auf Schwule los

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Schwulengegner gehen auf Schwule los

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Bei schweren Ausschreitungen gegen eine Demonstration von Homosexuellen sind in der georgischen Hauptstadt Tiblissi mindestens 17 Menschen verletzt worden.

Unter der Führung orthodoxer Priester hatten sich mehrere tausend Menschen am internationalen Tag gegen die Diskriminierung von Homosexuellen zu einer Gegendemonstration gegen eine Demonstration von Homosexuellen zusammengefunden.

“Ich habe mich angeschlossen, weil die Schwulendemo gegen georgische Traditionen und Moralvorstellungen verstößt. Die werden vom Ausland finanziert und wollen gegen georgische Moralvorstellungen protestieren”, sagt Zaza Davitaia. “Das ist inakzeptabel. Das haben gewisse Kräfte geplant, um unsere Geduld zu strapazieren und uns zu Fehlern zu verleiten”, meint Priester Archimandrite Ioanne.

Die Gegendemonstranten durchbrachen eine Polizeiabsperrung und bewarfen die rund 30 Schwule und Lesben, die vor dem alten Parlamentsgebäude eine Kundgebung veranstalteten. Unter massivem Polizeischutz retteten sich die Homosexuellen in Busse.