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Spanischer Skandalbanker auf Kaution frei

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Spanischer Skandalbanker auf Kaution frei

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Der Haftbefehl gegen den frühere Chef der spanischen Sparkassen Caja Madrid, Miguel Blesa, ist gegen Kaution außer Vollzug gesetzt worden. Blesa muß 2,5 Millionen Euro und seinen Reisepass hinterlegen. Dem 65-jährigen wird vorgeworfen, im Zuge der Übernahme der City National Bank of Florida im Jahr 2008 in fahrlässiger Weise Verluste von bis zu 500 Millionen Euro in Kauf genommen zu haben. Blesa soll einen unangemessen hohen Preis für das US-Geldinstitut bezahlt haben, heißt es aus Ermittlerkreisen. Caja Madrid fusionierte 2010 mit sechs anderen Sparkassen zu Bankia, Spaniens Problembank, die ein 22 Milliarden Rettungspaket bennötigte.

Der Haftbefehl gegen Blesa gilt in Spanien als politisch bedeutend. “Dass die Institutionen das Gesetz ohne Ansehn der person anwenden ist immer ein positiver Fakt”, kommentiert die stellvertretende spanische Ministerpràsidentin Soraya Sáenz de Santamaría die Verhaftung des Bankiers.

“Es ist möglicherweise der Beginn eines Prozesses der Übernahme von Verantwortung. Das ist losgisch und vernünftig und muss so sein, dennes Teil des rechtsstaates und der Bürgerrechte, denn in diesne Fragen gibt es eine enorme soziale Unruhe”, lobt
Ramon Jauregui von den oppositionellen Sozialisten.

Bei der Rettung von Bankia verloren hunderttausende Kleinanleger ihrre Ersparnisse. Als die angeschlagene Bank Kapital bennötigte, waren ihnen Bankia-Aktien als sichere Anlage verkauft worden.