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Mütter der Plaza de Mayo erleichtert über den Tod Videlas

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Mütter der Plaza de Mayo erleichtert über den Tod Videlas

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Nach dem Tod des früheren argentinischen Diktators Jorge Rafael Videla zeigen sich Opfervereinigungen zufrieden.
Im Alter von 87 Jahren war der mehrfach verurteilte in einem Gefängnis verstorben.

Erst im vergangenen Jahr wurde er wegen systematischen Babyraubs zu 50 Jahren Haft verurteilt; er selbst bezeichnete sich als politischen Häftling.

“Wir sind so erleichtert über seinen Tod. Wir empfinden aber auch eine gewisse Last; weil er nie mit uns darüber gesprochen hatte, wo all diese 30.000 Menschen verblieben sind, die wir suchen. Noch immer suchen die Mütter der Plaza de Mayo 400 verschwundene Enkelkinder aus dieser Zeit.”

Die Schreckensherrschaft Videlas begann 1976. Nach einem Staatsstreich ernannte die Militärjunta Videla zum Präsidenten. Bis 1981 blieb er im Amt, die Militärdiktatur dauerte noch zwei Jahre länger.

Er ließ im ganzen Land geheime Konzentrationslager errichten, in denen entführte Oppositionelle gefoltert und häufig auch getötet wurden. An die Opfer erinnert inzwischen ein Mahnmal in der Hauptstadt Buenos Aires.