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Pentagon-Kritik an Russland

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Pentagon-Kritik an Russland

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Die USA haben die jüngsten Waffenlieferungen Russlands an Syrien kritisiert.
Insbesondere die Anti-Schiffs-Raketen mit einer Reichweite von 300 Kilometern haben den Unmut der Amerikaner auf sich gezogen, da diese auch Ziele im Mittelmeer erreichen könnten und zudem eine Seeblockade gegen Syrien verhindern könnten.

Das Pentagon zeigte Unverständnis auch darüber, dass diese Lieferungen 10 Tage nach einer Übereinkunft zwischen den USA und Russland für eine Friedenskonferenz erfolgte.

“Das ist leider eine sehr unglückliche Entscheidung, die das syrische Regime ermutigen könnte und zu noch längerem Leiden in diesem Land führen kann. Das kommt sehr ungelegen.”

Erst am Freitag hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin den Druck auf Syrien erhöht und das Regime aufgefordert, Experten zur Prüfung eines angeblichen Chemiewaffeneinsatzes einreisen zu lassen.

Unterdessen wird der Flüchtlingsstrom in die Nachbarstaaten immer stärker:
Mehr als 1,5 Millionen Syrer sind nach neuen UN-Angaben geflohen.
Die Hoffnungen der internationalen Gemeinschaft sind
nun auf eine Syrien-Konferenz Anfang Juni gerichtet.