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Chinas Ministerpräsident auf Staatsbesuch in Indien

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Chinas Ministerpräsident auf Staatsbesuch in Indien

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Chinas neuer Ministerpräsident Li Keqiang ist zu einem dreitägigen Besuch in Indien eingetroffen. Es ist seine erste offizielle Auslandsreise seit dem Amtsantritt vor zwei Monaten. Knapp zwei Wochen nach dem Ende eines Grenzkonflikts mit dem Nachbarland, wisse Indien den Besuch als Geste des guten Willens zu schätzen, so das indische Außenministerium. Die beiden Länder wollen die Beilegung des Konfliktes in der seit Jahrzehnten umstrittenen Grenzregion im Himalaya vorantreiben. Außerdem geht es darum, ihre Wirtschaftsbeziehungen massiv auszubauen. In Indiens Hauptstadt Neu Delhi protestierten Demonstranten gegen den Staatsbesuch. Sie forderten die indische Regierung auf, bezüglich des Grenzkonfliktes Härte gegenüber China zu zeigen. Am Dienstag reist Li Keqiang in das mit Indien verfeindete Pakistan, das von China Waffen bezieht. Von dort geht es weiter in die Schweiz und nach Deutschland.