Eilmeldung

Eilmeldung

"Plan B" für Griechenland: Drachme statt Euro

Sie lesen gerade:

"Plan B" für Griechenland: Drachme statt Euro

Schriftgrösse Aa Aa

“Ja zur Arbeit, nein zum Euro”, so steht es auf den Plakaten der neu gegründeten griechischen Partei “Plan B”. Die Mitglieder des Bündnisses kamen am Samstag zu ihrer ersten Vollversammlung zusammen.
Die Anti-Euro-Partei fordert die Wiedereinführung der Drachme.

Parteichef Alekos Alavanos sagte vor Journalisten:
“Die Erfahrungen, die wir bei den bisherigen Wirtschaftskrisen gemacht haben, zeigen: Kein Land kommt mit einer starken Währung aus der Rezession. Wirtschaftsnationen wie Deutschland können sich solch eine Währung leisten. Wir brauchen eine Währung, die wettbewerbsfähig ist, damit wir leichter exportieren und den Binnenmarkt anschieben können.”

Ein Teilnehmer der Parteiversammlung sagte: “Unser Land kann durch den Euro-Austritt eine unabhängige Wirtschaftspolitik entwickeln, zum Wohle der Menschen. Der Euro ist ein zu enges Korsett, dadurch können wir uns nicht entwickeln.

“Plan B” ist mit den Drachmeplänen bislang allerdings nur eine Splitterpartei von vierhundert Mitgliedern. Laut Umfragen ist die Mehrheit der Griechen für den Verbleib des Landes in der gemeinsamen Währung. Auch die Regierung hat klargestellt, dass Überlegungen hinsichtlich eines Euro-Austritts der Vergangenheit angehören.