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Hisbollah bei der Schlacht um Al-Kusair an vorderster Front

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Hisbollah bei der Schlacht um Al-Kusair an vorderster Front

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Die Schlacht um Al-Kusair hat allein am Wochenende mehr als 300 Tote gefordert. Nach Angaben der Rebellen waren unter den Opfern mindestens 30 Mitglieder der Hisbollah-Miliz, die auf der Seite der syrischen Regierungstruppen kämpften. Die zwischen Damaskus und Homs gelegene Stadt Al-Kusair gilt als strategisch wichtig und dient den Rebellen als Umschlagplatz für Waffen.

Die USA kritisierten unterdessen das zunehmende Eingreifen der Hisbollah in den syrischen Bürgerkrieg. Die libanesische Miliz spiele eine entscheidende Rolle in der Offensive des Regimes, so der Sprecher des US-Außenministeriums. Präsident Barack Obama drückte in einem Telefongespräch mit Libanons Staatschef Michel Suleiman seine Sorge über die Rolle der Hisbollah aus.

Eine Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch scheint trotz entsprechender Initiativen der Vereinigten Staaten und Russlands weiter entfernt denn je. Syriens Präsident Baschar al-Assad ließ in einem Zeitungsinterview verlauten, er räume einer Friedenskonferenz keine Erfolgsaussichten ein. Die Rebellen unterstrichen erneut, sich mit Assad nicht an einen Tisch setzen zu wollen.