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Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten eskaliert

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Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten eskaliert

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Im Irak eskaliert der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten: Bei mehreren Autobombenanschlägen sind mindestens 30 Menschen getötet worden. Über 140 Menschen wurden landesweit verletzt.

Allein in der Hauptstadt Bagdad explodierten acht Autobomben. Betroffen waren schiitische Viertel. Nach Angaben der UN starben im vergangenen Monat mehr als 700 Menschen bei Anschlägen und Angriffen. Derart hohe Opferzahlen hatte es im Irak seit fünf Jahren nicht mehr gegeben. Besonders die Gewalt gegen Zivilisten nimmt demnach zu.

Bereits zuvor waren in der Hafenstadt Basra, rund 400 Kilometer von Bagdad entfernt, zwei Autobomben explodiert. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen detonierten die Sprengsätze kurz hintereinander. Der erste Anschlag galt einer Bushaltestelle, die zweite Bombe explodierte vor einem Restaurant.

Der Konflikt zwischen den Religionsgemeinschaften hatte in den vergangenen Monaten dramatisch zugenommen. Zudem verschärft sich die Lage im Irak zunehmend durch den Bürgerkrieg im Nachbarland Syrien.