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Unternehmer für Verbleib Großbritanniens in der EU

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Unternehmer für Verbleib Großbritanniens in der EU

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Im Streit um die Rolle Großbritanniens in der EU haben sich mehrere bekannte britische Unternehmer für einen Verbleib Großbritanniens in der EU ausgesprochen. Die ökonomischen Argumente dafür, in der EU zu bleiben, seien übermächtig, hieß es in einem am Montag in der linksliberalen Zeitung “The Independent” veröffentlichten Brief. Zu den Unterzeichnern gehören Lord Branson, der Gründer der Virgin-Group, sowie die Aufsichtsratschefs des britischen Telekommunikationsunternehmens BT, des Gasversorgers centrica und der Lloyds Banking Group. Ihrer Auffassung nach drohen Großbritannien bei einem EU-Austritt jährliche Einkommensverluste zwischen 37 und 109 Mrd. Euro.

Premierminister David Cameron will mit der EU über die Rückgabe von Rechten aus Brüssel an die Nationalstaaten verhandeln und anschließend über den Verbleib Großbritanniens in der EU eine Volksabstimmung abhalten.

Als erster prominenter Politiker hatte der ehemalige konservative Schatzkanzler Lord Lawson, der bislang als EU-Befürworter galt, den Austritt seines Landes aus der EU empfohlen. Die Vorteile eines Austritts seien weit größer als die eines Verbleibs und gingen über die 10 Mrd Euro Netto-zahlungen an die EU hinaus, die man einsparen könne, stellte Lawson fest. Der Euro habe die Gestalt der EU fundamental verändert und die Nicht-Euro-Staaten marginalisiert.

Den Verhandlungsplänen von Premierminister Cameron, räumt Lord Lawson keine Chancen ein. Großbritannien solle sich lieber auf die Wachstumsregionen der Welt konzentrieren.In den vergangenen zehn Jahren sei der Handel mit den EU-Partnern nur um 40% gestiegen, der mit nicht EU-Staaten aber um 75%.

Weiterführende Links

The Independent: The benefit of European Union membership outweighs the cost (englisch)

Daily Telegraph: Lord Lawson: David Cameron must lead Britain out of the EU (englisch)