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Dublin bestreitet Steuertricks mit Apple

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Dublin bestreitet Steuertricks mit Apple

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Irlands Regierung bestreitet, jede Beteiligung an den Steuer-Tricks von Apple. Ein Ausschuss des US-Senats hatte Dublin vorgeworfen, Irland helfe dem Hightech-Konzern, in so gut wie keinem Land der Welt Steuern zu zahlen und agiere als Steuerparadis für Apple.

Irlands Vize-Regierungschef und Außenminister Eamon Gilmore wies die vor dem EU-Gipfel in Brüssel Vorwürfe zurück. Nicht das irische Steuersystem sei das Problem, man müsse bindende internationale Steuer-Abkommen aushandeln, die Irland sehr befürworte.

Dem US-Bericht zufolge hat Apple zwischen 2009 und 2012 74 Milliarden Dollar an Umsatz von den USA nach Irland verlagert – und dafür nur zwei Prozent Umsatzsteuer bezahlt. Apple bestritt dies und erklärte, man halte sich an die Gesetze. Auch andere Konzerne wie Google, Amazon und Starbucks sitzen wegen Steuertricksereien auf der Anklagebank.