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Monster-Sturm löscht Vorort von Oklahoma City aus

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Monster-Sturm löscht Vorort von Oklahoma City aus

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Die US-Behörden haben die Opfer-Zahlen durch den Tornado in Oklahoma nach unten korrigiert. Demnach seien mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war von 90 Toten die Rede gewesen. Medienberichten zufolge könnten die chaotischen Zustände dazu geführt haben, dass manche Opfer doppelt gezählt wurden.

Über 200 Menschen wurden verletzt. Unter Hochdruck suchte die Feuerwehr weiter nach Überlebenden.

Der Tornado hatte eine zerstörerische Kraft. Mit bis zu 320 Kilometern pro Stunde fegte er über die Stadt Moore hinweg und hinterließ eine Schneise der Verwüstung.

Eine Polizistin berichtete von ihrem Einsatz an einer Grundschule: “Es war sehr kompliziert. Denn da war nicht viel Platz und alles war zerstört. Wir mussten sehr vorsichtig sein, als wir auf dem Schutt standen. Es konnten ja Menschen begraben unter uns liegen.”

Binnen 40 Minuten schlug der Tornado eine mehr als 30 Kilometer lange Schneise in die Landschaft. Der Bundesstaat Oklahoma gehört mit Nord-Texas und Kansas zum Kern der sogenannten “Tornado Alley”, der gefürchteten Tornado-Allee. Hier toben mehr Wirbelstürme als irgendwo anders auf der Erde, mehrere tausend im Jahr.