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Washington korrigiert Opfer-Zahlen nach unten

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Washington korrigiert Opfer-Zahlen nach unten

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Die US-Behörden haben die Opfer-Zahlen durch den Tornado in Oklahoma nach unten korrigiert. Demnach seien mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Zunächst war von 90 Toten die Rede gewesen.
Über 200 Menschen wurden verletzt.

Ganze Stadtviertel in der Großstadt wurden ausradiert. In mehreren Gebäuden brachen Feuer aus. Die Polizei warnte vor Gefahren durch herab gerissene Strom- und aufgerissene Gasleitungen.

In einer Vorstadt von Oklahoma-City machte der Sturm eine Grundschule dem Erdboden gleich. Unter den Trümmern wurden weitere Leichen befürchtet.

Der Tornado hinterließ eine Schneise der Verwüstung in einer Breite von teilweise 3 Kilometern. Mit Geschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern pro Stunde fegte der Wirbelsturm über Oklahoma City hinweg.

Präsident Obama erklärte die Gegend zum Katastrophengebiet und sicherte Hilfe zu. Im Laufe des Tages soll die Armee die Rettungsarbeiten unterstützen. Selbst erfahrene Retter äußersten sich schockiert über das Ausmaß der Zerstörung.

Der Bundesstaat Oklahoma gehört mit Nord-Texas und Kansas zum Kern der sogenannten “Tornado Alley”, der gefürchteten Tornadoallee. Hier toben mehr Wirbelstürme als irgendwo anders auf der Erde, mehrere tausend im Jahr. Mitte Mai, Anfang Juni gelten als Höhepunkt der Tornado-Saison.

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Karte Oklahoma-City-Tornado