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EU-Regierungen wollen Bankgeheimnis teilweise kippen

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EU-Regierungen wollen Bankgeheimnis teilweise kippen

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Beim heutigen EU-Gipfel in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs im Kampf gegen Steuerflucht das Bankgeheimnis für Bürger aus dem Ausland bis Jahresende kippen. Das verlautete im Vorfeld aus Diplomatenkreisen.

EU-Kommissonspräsident José Manuel Barroso verlangte vor dem EU-Parlament in Straßburg ein härteres Vorgehen gegen die Steuerflucht. Den Mitgliedsstaaten entgingen pro Jahr eine Billion Euro. Das sei nahezu das Doppelte der Staatsdefizite aller Mitgliedsstaaten zusammen.

Zuletzt hatte auch Luxemburg angekündigt, von 2015 an am automatischen Informationsaustausch der EU-Staaten teilzunehmen.

Gegenüber euronews sagte Zyperns Präsident Nikos Anastasiades, seiner Meinung nach entspreche auch sein Land den internationalen Standards im Kampf gegen Geldwäsche – und zwar mehr als manche, so wörtlich, große Länder, die Zypern dazu verpflichtet hätten, durch derartig harte Zeiten zu gehen. Zypern sei keines der Länder, in denen Geldwäsche betrieben werde.

Zypern bekommt laut Beschluss der internationalen Geldgeber insgesamt zehn Milliarden Euro, neun Milliarden kommen aus dem Euro-Rettungsfonds ESM. Eine weitere Milliarde entfällt auf den Internationalen Währungsfond.

Im Gegenzug muss es sich an strenge Spar- und Kontrollmechanismen halten.