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IWF an Regierung Cameron: Locker lassen, Leute

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IWF an Regierung Cameron: Locker lassen, Leute

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Der Internationale Währungsfonds hat die britische Regierung aufgefordert, mehr für das Wirtschaftswachstum zu tun. Und ließ durchblicken, dass der Staat sich dafür zur Not auch Geld leihen könnte.

Für den konservativen Finanzminister George Osborne bedeuten mehr Ausgaben auf Pump “einen Vertrauensverlust an den Finanzmärkten.”

Der IWF erwartet, dass die britische Wirtschaft in diesem Jahr um 0,7 Prozent wächst und im Jahr 2014 um 1,5 Prozent – in beiden Jahren etwas weniger als zuvor erwartet. (1 %;1,8 %).

Es sei aber noch weit hin bis zu einer “starken und nachhaltigen Erholung”, so der IWF in seiner jährlichen Studie zur britischen Wirtschaftspolitik.

Seit drei Jahren versucht die konservativ-liberale Regierung, mit einem rigiden Sparprogramm die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens voranzubringen.

Auch in diesem und im nächsten Jahr sollen im Staatshaushalt fast 3 Milliarden Euro eingespart werden.

Wegen des müden Wachstums gärt es auch in der britischen Notenbank: Die Bank of England hat in den vergangenen Jahren für rund 400 Milliarden Euro Staatsanleihen gekauft – die britische Konjunktur blieb lethargisch.

Mit Reuters, dpa