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London: Mordanschlag mit vermutlich islamistischem Hintergrund
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Im Londoner Stadtteil Woolwich haben offenbar zwei Islamisten einen Anschlag auf einen Soldaten verübt. Augenzeugenberichten zufolge soll das Todesopfer von zwei Angreifern zuerst angefahren und dann mit einer Machete enthauptet worden sein. Die beiden Angreifer sollen ihre Tat gefilmt und “Allahu akbar” (Gott ist groß)gerufen haben. Danach blieben sie offenbar 20 Minuten am Tatort, wo sie von der Polizei niedergeschossen wurden.

Großbritanniens Premierminister David Cameron verurteilte die Tat: “Es ist ein entsetzliches Verbrechen. Die Polizei ermittelt derzeit noch alle Umstände der Tat, aber wir haben Hinweise, dass es sich um Terrorismus handelt.”

Scotland Yard richtete einen Krisenstab ein. Unklar blieb zunächst, ob die allgemeine Sicherheitslage in London von dem Vorfall beeinträchtigt ist. Am Wochenende werden Zehntausende
Besucher aus Deutschland in der Stadt erwartet, wenn im
Wembley-Stadion die Mannschaften von Borussia Dortmund und Bayern München im Finale der Fußball Champions League aufeinandertreffen.

Sollte sich der Terrorverdacht erhärten, wäre es der erste nennenswerte Terrorakt auf britischem Boden, seit 2005 bei Anschlägen auf U-Bahnen und Busse 52 Menschen ums Leben gekommen waren.

Mit dpa

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