Eilmeldung

Sie lesen gerade:

US-Geldpolitik: "Helikopter-Ben" dreht noch eine lockere Runde


wirtschaft

US-Geldpolitik: "Helikopter-Ben" dreht noch eine lockere Runde

US-Notenbank-Chef Ben Bernanke bleibt bei seiner ultralockeren Geldpolitik. Die US-Notenbank kauft seit einem halben Jahr jeden Monat für 85 Milliarden Dollar Staatsanleihen und Immobilienpapiere. Die so geschaffene Liquidität treibt im Moment vor allem die Börsen an. Sie soll aber die Wirtschaft ankurbeln.

Ben Bernanke – Präsident der US-Notenbank Fed:

“Das Wirtschaftswachstum wurde im ersten Quartal gestützt durch mehr Nachfrage von US-Haushalten und -Unternehmen. Sie haben den Rückgang der Staatsausgaben überkompensiert, besonders beim Verteidigungsbudget. Trotzdem bleibt der Arbeitsmarkt schwach. Insgesamt liegt die Arbeitslosenquote über dem längerfristigen Durchschnitt. Die Quote der Langzeitarbeitslosen ist auf einem historischen Hoch, und die Erwerbsquote geht zurück.”

Die US-Notenbank hat hat vor Jahren den Leitzins auf praktisch null Prozent gekappt und mehrere Billionen Dollar in die US-Wirtschaft gepumpt. Diese Strategie trug Bernanke in seinen Tagen als Wirtschaftsprofessor den Spitznamen “Helikopter-Ben” ein – weil er bei einem drohenden Kollaps dafür war, säckeweise Geld auf die Wirtschaft herunterregnen zu lassen.

Mit Reuters

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

wirtschaft

IWF an Regierung Cameron: Locker lassen, Leute