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Heimoper im Berliner Wohnzimmer
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In der rührigen Metropole Berlin macht eine neues Musikkonzept die Runde, Home Opera, privater Operngenuss in den eigenen vier Wänden. Hetna Regitze Bruun hat das Konzept aus Dänemark an die Spree gebracht. Vor einem Jahr gründete die blonde Mezzosopranistin das Heimopern-Ensemble, das große Klänge in Berlins gemütliche Wohnzimmer bringt. “Der große Unterschied für uns Sänger ist die Nähe zum Publikum, der direkte Kontakt. Man spürt sofort die Reaktionen der Zuschauer. Auf einer großen Opernbühne mit Orchestergraben bekommt man davon nichts mit. Die Menschen sitzen irgendwo im Dunkeln.”

Gastgeber der Home Opera kann jeder werden, der genügend Raum und Möbel hat, Klappstühle tun es im Notfall auch. Besonders günstig für die Akustik sind hohe Altbauwände. Das Publikum erfährt im Internet die Adresse des Austragungsorts. Allerdings erst einen Tag vor der Vorstellung. Reservierung ist Pflicht. “Das ist eine ganz spezielle Erfahrung”, schwärmt Zuschauerin Lotte Moeller. “Opern erlebt man sonst nicht aus so großer Nähe. Man spürt die Musik im Körper, der Klang ist viel lauter.”

Nach der Aufführung sorgen Snacks und Getränke für geselliges Beisammensein. Fürs Zuschauen wird ein Unkostenbeitrag von bis zu 30 Euro erbeten, billiger als im großen Opernhaus.
Und dafür sitzt man, fast, in der ersten Reihe.

HOME OPERA im Internet

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