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Mutige Augenzeugin: "Was zum Teufel ist hier passiert?"

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Mutige Augenzeugin: "Was zum Teufel ist hier passiert?"

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Der grausame Mord an einem Soldaten in London spielte sich vor den Augen entsetzter Passanten ab. Die zweifache Mutter Ingrid Loyau-Kennett zeigte Courage. Im britischen Fernsehen schildert sie die Ereignisse:

“Nun, ich sah einen Mann auf der Straße, er war verletzt und ein verunglücktes Auto. Ich dachte zuerst es sei ein Verkehrsunfall. Als ich mich dem Körper näherte, war da eine Frau, die sich um ihn kümmerte. Dann war da der Mann, der von den beiden am meisten aufgeregt war und sagte: ‘Geh nicht zu nah an den Körper.’ Ich konnte einen Revolver, ein Fleischermesser und so eine Axt, wie sie Metzger bei ihrer Arbeit benützen, sehen. Und er war überall voller Blut. Ich dachte: ‘Was zum Teufel ist hier passiert?’. Ich dachte, er ist offensichtlich ziemlich aufgeregt und ich rede beruhigend auf ihn ein.

Er sagte: ‘Nicht anfassen, ich habe ihn getötet’, und ich fragte: ‘Warum?’ Er sagte: ‘Er ist ein britischer Soldat, der Menschen tötet, der Muslime in muslimischen Ländern tötet und der hat hier nichts verloren.’ Ich habe versucht mit ihm darüber zu sprechen, warum er das getan hat.”

Die Moderatorin fragt:

“Hatten Sie in dieser Situation nicht selber Angst?”

“Nein, besser ich als ein Kind. Denn leider kamen immer mehr Mütter mit ihren Kindern dazu und blieben stehen. Es war also sehr wichtig, weiter mit ihm zu sprechen.”