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Die Wut der jungen Migranten in Schweden

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Die Wut der jungen Migranten in Schweden

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In den Vorstädten der schwedischen Hauptstadt Stockholm haben erneut jugendliche Randalierer Autos, Schulen und eine Polizeiwache angezündet. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen. Es ist die fünfte Krawallnacht in Folge, mittlerweile haben sich die Anwohner organisiert. Sie gehen abends auf die Straße, um die Jugendlichen von Übergriffen abzuhalten.

Experten machen die Ghettobildung für die Unruhen verantwortlich, in den Problemvierteln sind rund 80 Prozent der Bewohner Migranten erster oder zweiter Generation. Vor allem die Jugendlichen haben einer Studie zufolge kaum eine Chance, sich in die schwedische Gesellschaft zu integrieren. 40 Prozent der Jugendlichen, die in den Vororten von Stockholm, Göteborg und Malmö leben, haben weder einen Schulabschluss noch eine geregelte Arbeit.

Die Forderung eines Randalierers: “Wir wollen wie alle anderen Schweden behandelt werden.”