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EU unterstützt Niger im Kampf gegen Terror

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EU unterstützt Niger im Kampf gegen Terror

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Nach den Bombenanschlägen auf ein Uranbergwerk und ein Militärlager im Niger hat die EU ihre Unterstützung für die Regierung in dem westafrikanischen Land in ihrem Kampf gegen den Terrorismus und das organisierte Verbrechen betont, insbesondere mit dem zivilen Einsatz “Eucap Sahel”. Außerdem drückte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton ihr Beileid für die Familien der Opfer aus.

Bei den zwei Bombenanschlägen auf ein Uranbergwerk des französischen Atomkonzerns Areva und ein nahe gelegenes Militärlager waren am Donnerstag 26 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien zahlreiche Soldaten, berichteten örtliche Medien. Auch ein Bergmann starb an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Viele weitere Kumpel wurden zudem verwundet.

Mitglieder der Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika (MUJAO) bekannten sich nach Berichten des französischen Senders RFI zu den Taten. Die Gruppe hatte 2012 mit anderen Extremisten die Herrschaft im Norden des Nachbarlandes Mali übernommen, bis französische Interventionstruppen das Gebiet zurückeroberten. Nach den Anschlägen rief die nigrische Regierung eine dreitägige Staatstrauer aus.