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EZB-Chef Draghi schwimmt im Vertrauen


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EZB-Chef Draghi schwimmt im Vertrauen

“Die Märkte haben volles Vertrauen, dass der
Euro eine starke und stabile Währung ist,” beschwor EZB-Chef Mario Draghi. Ein Jahr nach seinem dramatischen Bekenntnis “alles Nötige zu tun, um den Euro zu retten” sei die Währungsunion wesentlich stabiler.

Die schmerzhaften Reformen in den Krisenländern würden erste Früchte tragen.

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB):

“Im vergangenen Sommer habe hier in London gesagt, wenn die Leute über die Anfälligkeit des Euro sprechen, dann unterschätzen sie die Menge an politischem Kapital, das investiert worden ist. Inzwischen sehen wir einige ermutigende Anzeichen für spürbare Verbesserungen der finanziellen Bedingungen.”

Dennoch bleibe die Situation im Währungsraum eine Herausforderung, sagte Draghi. Die Wirtschaftsleistung schrumpfe seit sechs Quartalen.

Der EZB-Chef forderte, bei der Bankenunion nicht locker zu lassen. Mit der gemeinsamen Aufsicht sei ein wichtiger erster Schritt
gemacht.

Um die Abhängigkeiten zwischen maroden Kreditinstituten und hoch verschuldeten Staaten zu beseitigen, sei ein einheitlicher Abwicklungsmechanismus aber unverzichtbar.

Mit dpa

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