Schließen
Login
Bitte tragen Sie Ihre Logindaten ein

Skip to main content

“Omar”, ein Film über Liebe und Politik in der Westbank

Mit Spannung erwartet auf dem Festival von Cannes: “Omar”, der neue Film von Hany Abu-Assad, vorgestellt in der Nebenreihe ‘Un certain regard’.
International bekannt wurde der palästinensisch-niederländische Regisseur 2005 mit dem Drama “Paradise Now” über zwei Selbstmordattentäter.

Auch sein neuer Streifen spielt in Nahost. Um zu seiner großen Liebe Nadia zu gelangen, überquert der junge Palästinenser Omar fast täglich die Mauer zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten und geht dabei große Risiken ein.
“Es ist eine internationale Story, die zwar in der Westbank spielt, aber das tut eigentlich nichts zur Sache”, erklärt Hauptdarsteller Adam Bakri. “Jeder kann sich mit der Geschichte identifizieren. Der Film hat eine starke politische Botschaft, aber sie steckt unter der Oberfläche, das ist das Geniale an diesem Film.”

Ein Leben auf beiden Seiten der Mauer kann nicht lange gut gehen, schon bald ist Omar zerrissen zwischen Traum und politischer Realität, wird festgenommen und vor die furchtbare Wahl gestellt, den besten Freund zu verraten oder den Rest des Lebens im Gefängnis zu verbringen.
Die Liebe ist die einzige Gewissheit in seinem Leben. Das ist das große Thema seines Films, bestätigt Regisseur Hany Abu-Assad. “Die große wahnsinnige Liebe, jeder Mensch auf der Welt erlebt das einmal in einem Leben, auch ich. Was mich fasziniert ist, wie sich Menschen in dieser verlieren und verletzbar machen. Doch gerade diese Verunsicherung, die das Gefühl der Liebe überhaupt möglich macht, führt dazu, dass die Liebesgeschichte schlecht ausgeht.”

Ein Premierendatum für “Omar” ist noch nicht bekannt.

Copyright © 2014 euronews

Mehr dazu: