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Vor den French Open: Das sagen die Titelverteidiger

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Vor den French Open: Das sagen die Titelverteidiger

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Das nasskalte Wetter in Paris zwang die Tennisstars vor dem Beginn der French Open am Sonntag unter die Erde. Vor dem Ernst noch ein wenig die Muskeln lockern – aber bloß nicht im Regen erkälten, hieß die Devise. Titelverteidiger Rafael Nadal ist nach seinem furiosen Comeback der Topfavorit in der Herrenkonkurrenz, könnte aber als Nummer drei der Setzliste bereits im Halbfinale auf Novak Djokovic treffen. Doch der Spanier ist bestens vorbereitet.

“Ich war zuletzt gut in Form – das ist natürlich positiv”, sagt Nadal, “die Erfolge von Barcelona, Madrid und Rom sagen durchaus etwas aus. Sollte ich ins Finale kommen, hoffe ich, dass mein Gegner einen schlechten Tag erwischt”, scherzte er.

Maria Sharapova gewann das zweite Grand Slam-Turnier des Jahres 2012 zum ersten Mal. Konstanz und eine Prise Demut, so die Russin, seien in Paris wichtig: “Jeder muss erst auf Betriebstemperatur kommen. Denn bei diesem Turnier ist jeder Gegner eine große Herausforderung. Wir wissen alle, was vor uns liegt – für diese Aufgaben muss man mental und körperlich bereit sein”, meint die 26-Jährige.

Sharapovas Hauptkonkurrentin in der französischen Hauptstadt dürfte die Nummer eins der Welt, Serena Williams, sein. Die Finals von Miami und Madrid in diesem Jahr gewann die Amerikanerin – gegen die Russin. Ein Sieg Sharapovas im direkten Duell mit der Weltranglistenführenden liegt bereits neun Jahre zurück.