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Weitere Verhaftung nach Soldatenmord in London

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Weitere Verhaftung nach Soldatenmord in London

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Nach einem BBC-Interview ist ein Mann verhaftet worden, der mit einem der beiden Soldatenmörder befreundet sein soll. Der Mann hatte im Fernsehen behauptet, dass der mutmassliche Täter in Kenia gefoltert und vom Inlandsgeheimdienst MI 5 in die Mangel genommen worden sei.

Ausserdem bestätigte er, dass der Attentäter regelmäßige Kontakte zu Hasspredigern gepflegt hat. Demnach nahm er spätestens seit 2005 an Treffen und Demonstrationen islamischer Extremisten in Großbritannien teil. Dabei wurde auch zum Mord an Soldaten aufgerufen.

Nach wie vor legen zahlreiche Menschen am Tatort Blumen nieder, um des brutal ermordeten Soldaten Lee Rigby zu gedenken. Die beiden mutmasslichen Täter liegen weiterhin unter scharfer Bewachung im Krankenhaus. Zwei Verdächtige sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Ein 29-Jähriger bleibt dagegen wegen des Verdachts der Beihilfe in Gewahrsam.

Unterdessen ist die Zahl antimuslimischer Übergriffe seit dem Mord offenbar stark angestiegen. Britische Muslim-Organisationen machten Rechtsradikale dafür verantwortlich, die aus dem Verbrechen Kapital schlagen wollten.