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Deutschland und China möchten Handelsstreit um Solarzellen beilegen
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Im Kanzleramt hatten sich die beiden tagsüber schon gesehen: Am Abend folgte dann, auf Schloss Meseberg bei Berlin, ein entspanntes Abendessen der deutschen Kanzlerin mit ihrem Kollegen aus China.

Heute treffen sich Li Keqiang und Angela Merkel noch einmal. Li hat die Kanzlerin auch zu einem Gegenbesuch nach China eingeladen.

Stoff für Gespräche gibt es zwischen beiden Ländern immer: Jetzt gerade ist es zum Beispiel der Handelsstreit, bei dem die EU Solarzellen aus China mit Strafzöllen
belegen will. Der europäische Vorwurf: Die Solarmodule würden zu Billigstpreisen angeboten, Konkurrenten somit aus dem Markt gedrückt.

Das hat in letzter Zeit auch deutsche Firmen getroffen; die Kanzlerin sagt trotzdem, sie halte von solchen Strafzöllen nichts und wolle sich dafür einsetzen, dass der Konflikt durch Verhandlungen gelöst werde.

Von diesem Streit abgesehen sollen die Beziehungen zwischen beiden Ländern jedoch ausgebaut werden: So unterschrieben Wirtschaftsvertreter etliche Abkommen. Merkel und Li eröffneten aber auch das “Deutsch-Chinesische Jahr der Sprache”.

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