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Raketen auf Beirut: Mehrere Verletzte
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In der libanesischen Hauptstadt Beirut haben Raketen ein von der Hisbollah-Miliz kontrolliertes Viertel im Süden getroffen und mehrere Menschen verletzt. Ob es sich bei dem Raketenangriff um eine Vergeltungsaktion syrischer Rebellen handelt, ist unklar. Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte das Eingreifen seiner Milizen gegen die Rebellen im syrischen Bürgerkrieg verteidigt und gesagt, ein Sturz des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad komme nicht in Frage.

Die Hisbollah-Miliz im Libanon mischt sich immer stärker in den Bürgerkrieg im benachbarten Syrien ein und kämpft an der Seite der Regierungstruppen. Nasrallah, schwor seine Kämpfer auf einen Sieg in Syrien ein.

Die Hisbollah werde nicht zuschauen, wie Extremisten
gemeinsam mit den USA und anderen westlichen Staaten Syrien das Rückgrat brechen. “Ich verspreche Euch den Sieg”, sagte Nasrallah.

Den syrischen Rebellen warf er vor, Assad sei immer zu Verhandlungen bereit gewesen, sie, die Rebellen hätten sich aber geweigert, sich mit der syrischen Führung an einen Tisch zu setzen. Damaskus hätte auch akzeptiert, weitreichende politische Reformen umzusetzen, doch die Opposition habe den Dialog verweigert.

An der Schlacht um die strategisch wichtige Stadt Al-Kusair in Syrien sollen inzwischen rund 2.000 Kämpfer der Schiitenbewegung Hisbollah beteiligt sein.

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