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Unruhen vor den Wahlen in Guinea

In Conakry, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes Guinea, ist es erneut zu schweren Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und regierungskritischen Demonstranten gekommen. Mindestens elf Menschen sollen seit Donnerstag bei den Unruhen ums Leben gekommen sein. Dutzende sind verletzt.

Ein Regierungssprecher sagte, die Demonstranten hätten Straßen der Hauptstadt blockiert und wahllos Geschäfte und Passanten angegriffen. Die Demonstranten beklagten wiederum, die Polizei sei massiv gegen sie vorgegangen und habe in die Menge geschossen.

In gut einem Monat sollen Wahlen stattfinden. Oppositionsführer Cellou Dallein Diallo wirft Präsident Alpha Conde schon jetzt Wahlbetrug vor. Seit 2010 ist Conde der Präsident Guineas. Er hatte damals in einer Stichwahl gegen Diallo knapp gewonnen.

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