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Wieder Proteste gegen die Homo-Ehe in Paris
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Eine Woche nach Einführung der Homo-Ehe in Frankreich haben in Paris erneut Zehntausende gegen die Reform protestiert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, sie befürchtete Ausschreitungen von gewaltbereiten Rechtsextremisten.

Laurent Wauquiez, Mitglied der konservativen UMP, sagte: “Nur weil das Gesetz verabschiedet wurde, sollen wir still sein? Können wir nun nicht mehr über Familien in unserem Land sprechen? Können wir nicht mehr sagen, wozu wir stehen und welche Werte wir an unsere Kinder weitergeben wollen? Ich werde nicht schweigen.”

Die Bewegung verliert jedoch an Schwung, vor zwei Monaten folgten doppelt so viele Menschen dem Auruf der Organisation “La Manif pour tous” und der katholischen Traditionalisten.

Eine junge Frau erklärte: “Wir sind hier, um die Ehe zu verteidigen und weil wir daran glauben, dass ein Kind einen Vater und eine Mutter braucht, um normal aufzuwachsen.” Eine Mutter fügte hinzu: “Wir wurden nicht gehört. Wir werden also so oft wiederkommen wie nötig.”

Umfragen zufolge wünschen sich 70 Prozent der Franzosen ein Ende der Proteste. Am kommenden Mittwoch werden erstmals in Frankreich zwei Männer heiraten.

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