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Kolumbien: Teilerfolg bei Friedensgesprächen

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Kolumbien: Teilerfolg bei Friedensgesprächen

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Die Friedensverhandlungen in Kolumbien sind einen großen Schritt vorangekommen. Vertreter der Regierung und der marxistischen FARC-Rebellen einigten sich auf Einzelheiten einer Landreform – eine der wichtigsten Forderungen der Rebellengruppe. Die Regierung erklärte sich bereit, Gebiete an arme Bauern umzuverteilen, um die großen sozialen Unterschiede abzuschwächen. In Kolumbien ist die Hälfte des Landes in der Hand eines Prozents der Bevölkerung.

Der Gesprächsführer der Regierung Humberto de la Calle schränkte jedoch ein: “Erst wenn das Endabkommen steht, wozu es hoffentlich kommen wird, wird die Landreform den Kolumbianern als Referendum zur Abstimmung vorgelegt.”

Die FARC hatte sich vor knapp 50 Jahren unter anderem aus Protest gegen die ungleiche Landverteilung gegründet.

“Diese Einigung ist für Kolumbien gleichzeitig der mögliche Beginn, um eine Debatte über Demokratie einzuleiten,” fordert der FARC-Vertreter Ivan Marquez.

Eine Demokratie, an der die marxistischen Rebellen beteiligt sein wollen. Das ist eine weitere Forderung der FARC auf dem Weg zu einem Friedensabkommen für Kolumbien. Die Gespräche auf Kuba sind bereits der vierte Versuch, den ältesten Konflikt Lateinamerikas zu beenden.