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Kommunalwahlen in Italien: Mitte-Links Kandidat Marino liegt in Rom vorn

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Kommunalwahlen in Italien: Mitte-Links Kandidat Marino liegt in Rom vorn

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Bei den italienischen Kommunalwahlen zeichnet sich eine extrem niedrige Wahlbeteiligung ab. Am Sonntag gaben in mehr als 500 Kommunen nur knapp 45 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimmen ab – über 15 Prozent weniger als bei den letzten Kommunalwahlen.

In der umkämpften Hauptstadt Rom gingen sogar 20 Prozent weniger Bürger an die Urnen.

Der Mitte-Links-Kandidat Ignazio Marino von der Demokratischen Partei (PD) lag ersten Hochrechnungen zufolge vorn, allerdings wird es voraussichtlich eine Stichwahl geben.

Der Mitte-Rechts-Kandidat und Amtsinhaber Gianni Alemanno von der Partei Silvio Berlusconis Volk der Freiheit (PDL) liegt deutlich abgeschlagen auf Platz 2.

Keine Chancen auf die Stichwahl hat Marcello De Vito von der Protestbewegung Fünf Sterne.

Da keiner der 19 Kandidaten in Rom im ersten Wahlgang auf die erforderliche Mehrheit von 50 Prozent kommt, stehen am 9. und 10. Juni Stichwahlen um das Bürgermeisteramt an. Dann wird ein enges Rennen zwischen Marino und Alemanno erwartet. Die Kommunalwahlen in Teilen Italiens gelten als wichtiger Test für die neue Regierung.