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Mit der Fingerspitze Puls und Bilder scannen

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Mit der Fingerspitze Puls und Bilder scannen

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Der japanische Elektrokonzern Fujitsu hat eine neue Möglichkeit präsentiert, per Fingerspitze Dokumente zu bearbeiten. Unter eine berührungsempfindliche Oberfläche werden reale Dokumente gelegt. Per Fingertippen lassen sich nun Bilder und Texte markieren, scannen und speichern. Zwei Kameras orten dabei die Koordinaten der Fingerbewegungen.

Takahiro Matsuda, Fujitsu: “Ich denke, Papier ist immer noch von Nutzen. Aber man muss sich heute oft entscheiden, ob man mit Papierdokumenten oder digitalen arbeiten will. Wir denken, es ist wichtig, die Vorteile von beidem zu verbinden.”

Das Gerät kann dabei mit Smartphones oder Laptops verbunden werden. Was hier dann für den alltäglichen Gebrauch genutzt werden kann, soll aber auch in anderen Feldern zu Einsatz kommen.

Etwa im medizinischen Bereich. Zum Beispiel kann der Puls einer Person gemessen werden, indem man sich die Gesichtsfarbe scannt, die vom Blut in den Adern beeinflusst wird. Die Technologie von Fujitsu lässt sich einfach an Smartphones oder Laptops von Ärzten anschließen.

Hidenori Sekiguchi, Fujitsu: “Wir schauen, ob eine Person gestresst ist oder entspannt. So erhalten wir eine Vorstellung, wie es an ihrem Arbeitsplatz aussieht. Die Technik kann aber auch zu Sicherheitszwecken eingesetzt werden. Wer einen schnellen Puls hat, könnte ein Risiko darstellen.”

Fujitsu plant, das neue System samt Software noch eine Weile unter realen Bedingungen zu testen, bevor es im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll.