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Protest gegen Moscheeneubau in Athen

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Protest gegen Moscheeneubau in Athen

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In Athen haben mehrere Hundert Mitglieder der ultranationalistischen “Nationalen Front” gegen den Bau einer Moschee demonstriert. Der griechische Staat hat eine Million Euro für den Bau im Athener Vorort Votanikos zur Verfügung gestellt.

“Ich habe Angst, weil hier schon viel mit Muslimen passiert ist und zweitens, warum wird das hier gebaut und nicht in den wohlhabenderen Vororten, wo man uns für Rassisten hält und sich selbst für okay. Warum bauen sie es nicht dort, so dass sie sehen können, womit wir hier tagtäglich leben”, fragt Anwohnerin Smaragda Taladianou.

In Athen leben mehr als 300.000 Muslime. Bislang müssen sie mit rund 100 Gebetsräumen in Hinterhöfen vorlieb nehmen. Pläne zum Bau einer ersten Moschee scheiterten 2004 am Widerstand der griechisch-orthodoxen Kirche und von Anwohnern.

Um die Öffentlichkeit zu beruhigen soll der jetzige Neubau kein Minarett besitzen. Bislang gibt es nur eine Moschee in Nordgriechenland, wo die rund 100.000 Seelen starke muslimische Minderheit lebt.