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Raketenangriff auf Beirut: Angst vor Ausweitung des Syrienkonfliktes

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Raketenangriff auf Beirut: Angst vor Ausweitung des Syrienkonfliktes

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Nach dem Raketenangriff auf einen von der Hisbollah kontrollierten Stadtteil der libanesischen Hauptstadt Beirut nimmt die Furcht vor einem Übergreifen des Bürgerkriegs in Syrien auf den Libanon zu. Fünf Menschen wurden gestern verletzt, als zwei Raketen in einem Wohngebäude und einem Autohaus einschlugen. Am Samstag hatte sich der Anführer der schiitischen Hisbollah-Miliz, Scheich Hassan Nasrallah, hinter den syrischen Staatschef Baschar al-Assad gestellt.

“Als ich um halb sechs an der Kirche vorbeifuhr, hörte ich einen Knall und sah die Explosion. Dann gab es drei- vierhundert Meter entfernt eine weitere Explosion”, berichtet ein Augenzeuge.

Bei den Gefechten um die syrische Kleinstadt Al-Kusair wurde eine Fernsehjournalistin getötet. Nach Angaben der Opposition wurde die Frau, die für einen regierungsnahen Nachrichtensender arbeitet in der Nähe des Al-Dabaa-Flughafens der Provinz Homs von einem Heckenschützen erschossen.

Nach übereinstimmenden Meldungen beider Bürgerkriegsparteien haben Regierungstruppen mit Unterstützung durch die Hisbollah am Samstag bei Al-Kusair einen Großangriff gestartet. Sie versuchen die Rebellen aus der Umgebung der Grenzstadt zu vertreiben.