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Deutsch-französische Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

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Deutsch-französische Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit

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Mit Krediten für den Mittelstand und Hilfen für junge Job-Auswanderer wollen Deutschland und Frankreich die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpfen. Ein in Paris vorgestellter Aktionsplan sieht unter anderem ein verstärktes Engagement der Europäischen Investitionsbank vor. Durch die Finanzierung von Sprachkursen und Bewerbungskosten soll es jungen Menschen aus Krisenländern ermöglicht werden, außerhalb der Heimat eine Lehrstelle anzunehmen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werde das duale Ausbildungssystem angewandt, dort seien die Arbeitslosenraten niedrig, so Andrea Gerosa von der Denkfabrik Think Young. Die neue Initiative, für die sich auch die Europäische Investitionsbank stark mache, sei mehr als willkommen. Die EU-Kommission schien von der deutsch-französischen Initiative etwas überrascht zu sein. Für einige der neuen Ideen werbe die Kommission bereits seit eineinhalb Jahren, so ein Sprecher. Es sei an der Zeit, die gemeinsamen Beschlüsse umzusetzen. Bei einem Gipfeltreffen im vergangenen Februar hatten die Staats- und Regierungschefs der 27 beschlossen, dass Brüssel sechs Milliarden Euro für den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit zur Verfügung stellen werde.