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Junge Europäer - draußen vor der Bürotür

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Junge Europäer - draußen vor der Bürotür

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“Eine Generation in Gefahr” nennt sie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) – knapp sechs Millionen Jugendliche sind arbeitslos in der Europäischen Union – knapp 24 Prozent. Im Vergleich: In den USA ist gut jeder sechste junge Erwachsene auf Jobsuche, in Süd- und Ostasien weniger als jeder zehnte.

Der “New Deal für Europa” soll damit fertigewerden und mit extremen Unterschieden. Ein großes Wort: vor 80 Jahren hatte US-Präsident Franklin Roosevelt seine Landsleute mit seinem “New Deal” aus der großen Depression gerissen.

Europas Jugendarbeitslosenraten schwanken zwischen 7,6 Prozent in Deutschland und Österreich und mehr als 64 Prozent in Griechenland.

In Spanien sind immer noch mehr als die Hälfte und in Portugal, Italien und der Slowakei mehr als ein Drittel der Jugendlichen bis 25 ohne Job.

Und selbst hinter relativ guten Zahlen verbergen sich oft Dramen und Stress: Mehr als vier von zehn Verträgen der jungen Europäer mit Arbeit seien befristet, so die ILO. Und die Überqualifizierten werden immer mehr: Soll heißen, immer mehr gut Ausgebildete drängen weniger gut Qualifizierte aus dem Geschäft. Oft fänden sich auch Frauen, Behinderte und Migranten am Ende der Warteschlange.