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Berüchtigte Jugendbanden in Honduras schließen Frieden

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Berüchtigte Jugendbanden in Honduras schließen Frieden

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Zwei berüchtigte Jugendbanden in Honduras haben Frieden geschlossen: Anführer beider Gruppen, der Mara Salvatrucha und der Mara 18, unterschrieben im Gefängnis das Abkommen, das die Kämpfe beenden soll.

Vermittelt hatte das der katholische Weihbischof von San Pedro Sula, Rómulo Emiliani. Er warnte aber, Honduras stehe noch ein “langer und schmerzhafter” Prozess bevor.

Die Mara 18 und die verfeindete Mara Salvatrucha sind in Drogenschmuggel, Waffenhandel sowie Erpressung verwickelt und kontrollieren in Honduras ganze Stadtteile.

“Wir bitten die Gesellschaft um Verzeihung, wir wollen Frieden mit Gott und der Regierung”, heißt es jetzt aber in einer gemeinsamen Stellungnahme. Die Kämpfe zwischen den Bandenmitgliedern sollen mit sofortiger Wirkung eingestellt werden.

“Wir hoffen, dass das Früchte trägt”, sagen die Sprecher der Banden. “Wir bitten nur um Arbeit, um uns ernähren zu können.” Sie weisen daraufhin, dass für viele Jugendliche die Banden nur attraktiv seien, weil es an richtiger Arbeit fehle.