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Menschen und Maschinen im Laptoporchester


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Menschen und Maschinen im Laptoporchester

Studenten schwenken ihre Instrumente zu einer unsichtbaren Partitur. Keine Streicher, keine Bläser, dafür Notebooks, Tablets und Lautsprecher. So klingt das Laptoporchester der Princeton University. “Die Studenten sind Musiker und Programmierer”, erklärt Ensembleleiter Jeff Snyder. “Manche haben einen rein musikalischen Hintergrund, andere kommen aus der Informatikecke, jeder erkundet die jeweils andere Seite.”

Audio Art heißt die elektronische Klangkunst und hat eine inspirierende Wirkung, bestätigt Orchestermitglied Hana Shin. “Man sieht Musik aus einer anderen Perspektive. Als ich das erste Mal damit zu tun hatte, fand ich das total verrückt. Das war eine völlig neue Musik für mich als klassische Jazzpianistin.”
“Wir erforschen Klänge, die es in der natürlichen Welt nicht gibt”, sagt Mitspieler Travis Henry. “Oder aber, wir nehmen natürliche Klänge und verwandeln sie auf eine völlig unvorstellbare Weise.”

Die Orchesterprobe erinnert an einen Computer-Workshop. Die Musik klingt wie der Soundtrack für einen Science Fiction Film. Durchaus kein Zufallsprodukt, erklärt Experimentalmusikerin Dafna Naphtali.
“Auch in zwanzig Jahren, wenn wir längst andere Laptops haben, verlieren die Stücke nicht an Aktualität. Mozart wird ja auch Jahrhunderte später noch gespielt. Die Computermusik wird einen großen Wandel erleben. Die Instrumente stecken noch in der Entwicklung.”

Erleben kann man das Laptoporchester im Konzert.Nicht gerade entspannend, dafür hoch experimentell!

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