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Prinz-von-Asturien-Preis für Higgs, Englert und das CERN

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Prinz-von-Asturien-Preis für Higgs, Englert und das CERN

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Der Preis des Prinzen von Asturien in der Kategorie “wissenschaftliche und technische Forschung” geht in diesem Jahr gemeinsam an die Physiker Peter Higgs, François Englert und das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung in der Schweiz.

Der Jurypräsident würdigte die Preisträger für ihre Arbeit:

“Die Entdeckung des Higgs-Boson ist beispielhaft für gemeinsame europäische Bemühungen, die zur Lösung eines der größten Geheimnisse der Physik geführt haben.”

Das Higgs-Boson ist ein Eckpfeiler des Standardmodells der Elementarteilchenphysik, dessen Nachweis mit fast hundertprozentiger Sicherheit erst 2012 am Beschleunigerzentrum CERN bekanntgegeben wurde.

Der Prinz-von-Asturien-Preis gilt als die “spanische Version des Nobelpreises”. Er wird seit 1981 alljährlich in acht Kategorien vergeben und ist jeweils mit 50.000 Euro und einer Skulptur des katalanischen Künstlers Joan Miró dotiert.

Am CERN werden derzeit weitere Forschungen über das Higgs-Boson betrieben, um festzustellen, ob das Teilchen die von Higgs und Englert vorhergesagten Eigenschaften besitzt.