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Andenvulkan: Indios widersetzen sich Evakuierung


Chile

Andenvulkan: Indios widersetzen sich Evakuierung

Die Behörden Chiles und Argentiniens haben angeordnet, die Umgebung des Vulkans Copahue zu evakuieren. Betroffen sind mehr als 3000 Menschen, zwei Drittel auf der chilenischen Seite der Grenze. Militärfahrzeuge wurden entsandt, um die Einwohner in Sicherheit zu bringen. Während es im Skigebiet von Caviahue in der argentinischen Provinz Neuquén kaum Probleme gibt, wollen auf der chilenischen Seite viele der Indios, die in der abgelegenen Gegend leben, unbedingt auf ihren bescheidenen Höfen bleiben.

“Ich will nicht fort! Wie kann ich mein Heim verlassen. Wir haben so viele Hühner und Tiere, um die wir uns kümmern müssen, wir können nicht weg!” sagt Juana Maria Manquepa, den Tränen nahe.

“Solange ich lebe, bleibe ich hier. Hier habe ich zu essen, hier sind meine Hühner und Schafe. Erst wenn der Vulkan ausbricht gehe ich, nicht vorher!” findet auch Juan de Dios Vivanco.

Der Vulkan in den patagonischen Anden an der Grenze zu Argentinien zeigt seit Wochen eine zunehmende Aktivität. Nach Der chilenische Katastrophenschutz ONEMI erwartet mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Ausbruch des 2297 Meter hohen Copahue.

Weiterführende Links
Chilenischer Katastrophenschutz ONEMI (spanisch)

Chilenische Anstalt für Geologie und Bergbau SERNAGEOMIN (spanisch)

Municipalidad de Caviahue-Copahue (spanisch, englisch, portugiesisch)

Provinz Neuquén (spanisch)

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