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Erste Anklage nach Tötung eines Soldaten in London

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Erste Anklage nach Tötung eines Soldaten in London

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Nach dem tödlichen Angriff auf einen Soldaten in London wird einer der beiden mutmaßlichen Täter angeklagt; er wird heute dem Richter vorgeführt. Der zweite Hauptverdächtige ist immer noch im Krankenhaus.

Der 25 Jahre alte Soldat war letzte Woche auf offener Straße überfallen und brutal erstochen worden. Der Überfall ereignete sich in der Nähe seiner Kaserne. Die Angreifer blieben am Tatort, wurden von der Polizei angeschossen und festgenommen.

Bei solchen Ereignissen bestehe das Risiko, dass sie für Rechtsextremisten zu einem Symbol würden, dass eine bestimmte Gruppe sich so etwas aneigne, sagt der Politikforscher Matthew Goodwin. Das Ermutigende sei aber, dass alle Gruppen der britischen Gesellschaft die Tat verurteilt hätten, auch Moslems. Und sie hätten ebenso verurteilt, wie Extremisten sich danach verhalten hätten.

Rechtsextremisten nutzen den Fall für ihre Zwecke. Erst am Montag hielten sie als Reaktion auf die Tötung des Soldaten eine Kundgebung im Regierungsviertel ab.