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"Blockupy"-Bewegung protestiert gegen Krisenpolitik und Abschiebungen

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"Blockupy"-Bewegung protestiert gegen Krisenpolitik und Abschiebungen

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Mit einem dreistündigen Protest vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt hat das “Blockupy”-Bündnis gegen die Krisenpolitik der EU demonstriert. Bei strömendem Regen versammleten sich zahlreiche Kapitalismuskritiker vor dem zentral gelegenen Gebäude in
der Innenstadt. Während Blockupy von etwa 3000 Teilnehmern sprach,
zählte die Polizei bis zu 1400 Protestierende. Die Proteste blieben nach Angaben der Polizei weitgehend friedlich.

Anschließend setzten die Aktivisten ihren Protest in der Innenstadt und am Frankfurter Flughafen fort. Rund 300 Demonstranten versammelten sich vor dem Terminal 1, um gegen die deutsche Abschiebepolitik zu protestieren. Auf Plakaten betitelten Sie Deutschlands größten
Flughafen als “Deportation Airport”.

Als die Demonstranten ins Terminal wollten, versperrte die Polizei ihnen den Zugang. Es kam zu Rangeleien, die Beamten setzten Tränengas ein. Erst nach einstündigen Verhandlungen durften einige Demonstranten ins Terminal.
Zu einer zentralen Demo an diesem Samstag erwarten die Veranstalter rund 20.000 Teilnehmer.