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Friedenskonferenz zu Syrien droht zu scheitern


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Friedenskonferenz zu Syrien droht zu scheitern

Die von den USA und Russland geplante Friedenskonferenz zu Syrien steht unter keinem guten Stern. Der syrische Präsident Baschar al-Assad gab sich in einem Interview mit dem Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar siegessicher. Er glaubt, dass seine Truppen im Kampf gegen die Rebellen bereits das Schlimmste überstanden haben. Dazu haben nach seinen Worten Waffenlieferungen aus Russland und die libanesische Hisbollah-Miliz beigetragen. Assad erklärte weiter: “Die syrische Bevölkerung sollte über die Umsetzung aller Konferenzen, seien sie in Syrien oder im Ausland, und somit auch das geplante Treffen in Genf, per Referendum abstimmen. Das ist unsere einzige Bedingung, alles andere bringt nichts. Wir werden an der Konferenz in Genf teilnehmen.”

Ahmed Kamal von der syrischen Opposition zufolge ist ein Referendum in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land nicht machbar:
“Das ist ein Witz. In Syrien sind die Menschen weder frei noch sicher. Es ist unmöglich dort zu leben. Wie soll im Krieg und unter einer Diktatur eine Volksabstimmung organisiert werden?”

Die wichtigste Oppostionsplattform sagte angesichts der Eskalation ihre Teilnahme an den Friedensgesprächen ab. Die Koalition will nicht an Konferenzen teilnehmen, solange die Stadt Al-Kusair belagert sei und Milizionäre der Hisbollah und des Irans in Syrien kämpften.

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